Arbeitgeber und Arbeitsrechtsberater

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Vertragsneuheiten- und änderungen

Änderungen und Neuigkeiten bei den Kollektivverträgen mit Laufzeit ab 1. Jänner 2019

Schuhe - Industrie

Das Abkommen vom 27. April 2017 sieht eine Erhöhung des Arbeitgeberbeitrags auf 2% vor. Mit derselben Laufzeit steigt der Arbeitnehmerbeitrag für die Heimarbeiter von 1,5% auf 2% des Anteils des vollen Akkordtarifs, jedoch nur in Bezug auf das nationale Lohnelement. Alle anderen Posten, aus denen sich der genannte Tarif zusammensetzt, bleiben davon unberührt.

Datenverarbeitungszentren

Das neue Abkommen vom 13. Dezember 2018 sieht mit Laufzeit 1. Jänner 2019 Folgendes vor:

  • Die Betriebe zahlen einen Beitrag von 1,55% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung ein
  • Die Arbeitnehmer können einen Beitrag in Höhe von 0,55% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung einzahlen
  • Die Arbeitnehmer können auch nur die anreifende Abfertigung einzahlen (im Ausmaß von mindestens 30%).

Blumen Import und Export

Das neue Abkommen vom 18. Dezember 2018 sieht eine weitere Erhöhung des Arbeitgeberbeitrags vor. Mit 1. Jänner 2019 steigt dieser von 1,2% auf 1,4% an. Der Arbeitnehmeranteil beträgt unverändert 0,55% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung.

Textilindustrie Kleidung Mode (SMI)

Das Abkommen vom 5. Juli 2017 zwischen SISTEMA MODA ITALIA und den Gewerkschaften sieht ab 1. Jänner 2019 eine Erhöhung des Arbeitgeberanteils von 1,5% auf 1,7% des nationalen Lohnelements vor.

Steinarbeiten - KMU

Das neue Abkommen vom 25. September 2018 sieht vor, dass ab 1. Jänner 2019 als Berechnungsgrundlage für die Beiträge die Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung dient. Die Höhe der Beiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bleibt gleich.

Holz Einrichtung - Industrie / Holz Einrichtung – KMU

Die neuen Abkommen vom 13. Dezember 2016 (Industrie) und 18. April 2017 (KMU) sehen eine progressive Erhöhung der Beitragszahlung zulasten der Betriebe vor. Mit 1. Jänner 2019 wird der Arbeitgeberanteil laut Abkommen zum letzten Mal erhöht und beläuft sich dann auf 2,1% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung. Beide Abkommen sehen vor, das eventuelle Beiträge laut Abkommen auf Landes- oder Betriebsebene in diese Beitragszahlung einfließen.

Nicht leitendes Personal Gruppo Poste Italiane

Das neue Abkommen vom 30. November 2017 sieht vor, dass ab Dezember 2018 der Beitrag zulasten des Unternehmens Gruppo Poste Italiane um 0,4% auf 2,3% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung steigt.

     
> Weitere Informationen finden Sie in den PDF-Informationsblättern zu den einzelnen Verträgen in der Beobachtungsstelle Kollektivverträge

TO

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Vertiefungen

Es wurde die Möglichkeit eingeführt, dass Arbeitnehmer/innen mit Erstbeschäftigung nach dem 28. April 1993 statt der gesamten auch nur einen Teil der anreifenden Abfertigung in den Zusatzrentenfonds einzahlen können, wenn ihr Kollektivvertrag dies vorsieht.

Arbeitnehmer/innen, die vor dem 28. April 1993 ihre erste Arbeit begonnen haben, zum 29. August 2017 bereits Mitglied in einem Zusatzrentenfonds waren und dort die gesamte Abfertigung einzahlen, können diese Entscheidung widerrufen und künftig gemäß den Bestimmungen in ihrem Kollektivvertrag nur mehr einen Teil beziehungsweise gar nichts von ihrer Abfertigung in den Fonds einzahlen.

Bei Arbeitnehmer/innen, die bereits in einen kollektivvertraglichen, territorialen Zusatzrentenfonds einzahlen (z.B. den Rentenfonds Laborfonds) und deren Kollektivvertrag oder eine Gesetzesbestimmung einen zusätzlichen Beitrag vom Arbeitgeber vorsieht, wird dieser Beitrag in denselben Zusatzrentenfonds eingezahlt.

Bei Arbeitnehmer/innen, die noch in keinen Zusatzrentenfonds eingeschrieben sind, wird dieser zusätzliche Arbeitgeberbeitrag so lange in den vom Kollektivvertrag vorgesehenen Zusatzrentenfonds eingezahlt, bis der/die Arbeitnehmer/in sich in einen territorialen Zusatzrentenfonds einschreibt.

Arbeitnehmer/innen im Privatsektor können Produktivitätsprämien in einen Beitrag für den Zusatzrentenfonds umwandeln, in dem sie eingeschrieben sind.

Der Plafond für die Produktivitätsprämie beträgt 3.000 €; außerdem darf für den Erhalt der Prämie das Einkommen nicht mehr als 80.000 € ausmachen.

Anmerkung: 4.000 € beträgt der Plafond bei Produktivitätsprämien, die aus bis zum 24.04.2017 unterzeichneten Betriebs- oder Gebietsabkommen hervorgehen und wo der Betrieb außerdem eine gleichberechtigte Beteiligung der Arbeitnehmer/innen an der Arbeitsorganisation vorsieht.

Arbeitnehmer/innen, welche die gesamte oder einen Teil der Prämie in einen Zusatzrentenfonds einzahlen, kommen in den Genuss von drei Steuervorteilen:

Ansuchen um Leistungen beim Zusatzrentenfonds

1. Die Prämie bildet kein zu versteuerndes Einkommen
2. Die Prämie muss auch nicht anderweitig versteuert werden (Ersatzsteuer von 10% und NISF/INPS-Beitrag von 9,19%)
3. Die Prämie unterliegt eben so wenig einer Besteuerung bei einer späteren Auszahlung durch den Zusatzrentenfonds (Vorschuss, Ablöse, Rentenleistung und RITA).

Zwei Angestellte im Vergleich

Ein Vergleich: die Produktionsprämie im Lohnstreifen gegenüber der im Rentenfonds

Für Arbeitnehmer/innen: Die Agentur für Einnahmen hat daher präzisiert, dass innerhalb 31. Dezember des Jahres, das auf die Einzahlung in den Zusatzrentenfonds folgt, der Beitragszahler sowohl die eventuellen nicht abgezogenen Beiträge als auch den Betrag der eingezahlten Produktivitätsprämien mitteilen muss, damit diese nicht Teil der Steuergrundlage bei Auszahlungen bilden.

Für Arbeitgeber und/oder Arbeitsrechtsberater: Um die Produktivitätsprämien in den Zusatzrentenfonds einzuzahlen, muss man eine eigens dafür erstellte Aufstellung benutzen. Durch diese kann der Beitrag fehlerfrei identifiziert und entsprechend der gesetzlichen Steuerregelung behandelt werden.

Laden Sie hier die Vertiefung im PDF-Format herunter:

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6.1 Unternehmenskrise - Verlust des Arbeitsplatzes - Eintragung in die Mobilitätslisten - Lohnausgleichskasse

6.3 Ausgleichsmaßnahmen für Unternehmen, die die Abfertigung zugunsten der Zusatzvorsorge einzahlen