Equal Pension Days

Frauen beziehen eine staatliche Rente, die durchschnittlich nur halb so hoch wie die der Männer. Die Ursache dafür liegt darin, dass sehr viele Frauen einfach weniger Beiträge in ihre Rentenkasse einzahlen. Was meistens auf Mutterschaft, Pflege von Familienmitgliedern, Teilzeitarbeit und Lohnunterschiede bei gleicher Arbeit zurückzuführen ist. Für Frauen mit ihrer speziellen Erwerbsbiografie ist es daher wie bei Jungen der frühzeitige Aufbau einer Zusatzrente ein absolutes „Muss“, denn mit zwei Renten im Alter lebt’s sich einfach besser.

Jetzt an die Zukunft denken!

Zeit, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Denken Sie rechtzeitig an Ihre Zukunft und an eine maßgeschneiderte Zusatzrente.

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen der zukünftigen öffentlichen Rente und dem letzten Gehalt einer berufstätigen Frau. Je größer die Rentenlücke desto schlechter die Lebensqualität im Pensionsalter.

Mutterschaft, Pflegefälle in der Familie, Teilzeitarbeit: all diese Faktoren reduzieren die Beitragshöhe und – zeiträume und wirken sich damit später auf die Vorsorgeleistungen, also die Rente aus.

Daher ist es von grundlegender Wichtigkeit, dass die eigene Vorsorgeposition gut überdacht wird, um eventuelle Lücken duch ein Zusatzvorsorgeinstrument zu füllen. Durch den Beitritt in einen Zusatzrentenfonds kann die öffentliche Rente ergänzt werden.

Frauen haben das Recht auf eine gleichberechtigte Rente

Quelle: Beobachtungsstelle staatl. Vorsorgeinstitut INPS zu den aktuellen Renten - Jahr 2019

Teilzeitarbeit betrifft vor allem Frauen: 32,2% der erwerbstätigen Frauen in Italien arbeiten in Teilzeit (bei den Männern sind es nur 8,4%). Im Trentino steigt dieser Prozentsatz auf 40,8% und in Südtirol gar auf 44,1%. Wer nur Teilzeit arbeiten kann, muss aber mit starken Einbußen bei der künftigen staatlichen Rente rechnen.

10 Jahre Teilzeitarbeit bedeuten zum Beispiel 10% weniger Rente. Deshalb ist es wichtig, Beiträge in einen Zusatzrentenfonds einzuzahlen, damit man später Anspruch auf eine zweite private Rente hat.

Vergleich zwischen Teilzeit und Vollzeit

Die öffentliche Rente fällt künftig tendenziell immer niedriger aus. Besonders stark trifft das selbstständige Frauen. Aktuell beziehen diese eine öffentliche Rente, die 69% von ihrem Einkommen bei Pensionierung ausmacht. Im Jahr 2030 macht dieser Prozentsatz nur mehr 46% aus. Der Aufbau einer Zusatzrente ist deshalb keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Dabei gilt: Wenn man sich frühzeitig in einen Zusatzrentenfonds einschreibt, ist es wesentlich leichter, ein ausreichendes Kapital für eine ordentliche Zusatzrente anzusparen.

Dabei profitieren Sie von vielen Vorteilen:

Das öffentliche Rentensystem sieht keine Vorsorgebeträge für Hausfrauen vor. Das bedeutet, dass Sie trotz täglicher Arbeit in den eigenen vier Wänden, keine Beiträge bis zur Auszahlung der öffentlichen Rente ansparen. Die Folge: eine wirtschaftliche Abhängigkeit.

Eine Lösung ist in diesem Fall die Beitragszahlung für den Aufbau einer Zusatzrente zugunsten der Hausfrau seitens des Ehepartners. Die Zusatzrentensysteme der Region bieten nämlich den Beitritt zulasten lebender Familienangehöriger an.

Die Zusatzrentensysteme der Region bieten nämlich den Beitritt zulasten lebender Familienangehöriger an.

Es handelt sich um einen Beitrag für Hausfrauen, welche in einen Zusatzrentenfonds eingeschrieben sind.

Als Studentin werden Sie wahrscheinlich noch nicht an Ihre Rente denken. Sollten Sie aber! Denn wenn Sie sich frühzeitig in einen Zusatzrentenfonds einschreiben, ist es einfach leichter, ein ausreichendes Kapital für eine gute Altersabsicherung anzusparen.

Egal, welchen Job Sie in Zukunft ausüben – Sie können problemlos weiter Beiträge einzahlen. Als Selbstständige bestimmen Sie morgen selbst die Höhe Ihrer Beiträge und als Arbeitnehmerin können Sie auch Ihre Abfertigung in den Zusatzrentenfonds einzahlen.

Wo erhalte ich weitere Infos?

Holen Sie sich alle Informationen zur Zusatzvorsorge bei einem Pensplan Infopoint in Ihrer Nähe!

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Montag 21.10.2019

11:00 Uhr - BOZEN - Saal C4.01 Freie Universität Bozen

Wer schließt die Rentenlücke?
Frau und Zukunft: Finanzbildung und Zusatzvorsorge als Schlüssel zu mehr Chancengleichheit

Mit: Laura Costa, Präsidentin Pensplan Centrum - Arno Kompatscher, Präsident der Region - Donatella Califano, Vizepräsidentin Landesbeirat für Chancengleichheit - Michela Morandini, Gleichstellungsrätin - Elisabetta Giacomel, Mitglied im Nationalen Komitee für finanzielle Allgemeinbildung - Claudia Segre, Präsidentin Global Thinking Foundation - Claudia Curi, Forscherin an der Freien Universität Bozen.

Montag 21.10.2019

18:30 Uhr - TRIENT - Sala Belli c/o Sitz der Provinz, Danteplatz 15

Educazione finanziaria: strumento di stabilità economica per le famiglie e le donne.
Le iniziative sul territorio e il ruolo cruciale della previdenza

Mit: Laura Costa, Präsidentin Pensplan Centrum - Stefania Segnana, Landesrätin für Chancengleichheit - Paola Maria Taufer, Präsidentin Landesbeirat für Chancengleichheit der Provinz Trient - Matteo Borzaga, Gleichstellungsrat - Claudia Segre, Präsidentin Global Thinking Foundation.