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Zusatzrentenfonds: Vertrauen in Altersvorsorge als langfristige Anlage

Pensplan-Präsidentin Laura Costa: Vertrauen in Zusatzrente als langfristige Vorsorge fürs Alter. Entscheidungen jetzt gut und in Rücksprache mit dem eigenen Berater abwägen

Laura Costa, Presidäntin Pensplan Centrum AG

Über 200.000 Bürgerinnen und Bürger der Region Trentino Südtirol (mehr als 100.000 in Südtirol) sorgen mittlerweile mit einem Zusatzrentenfonds für ihr Alter vor. Angesichts der Turbulenzen an den Börsen wenden sich derzeit viele von ihnen an Pensplan mit verschiedensten Fragen zu ihrer persönlichen Zusatzrentenposition.

Grundsätzlich brauchen sich Zusatzrentensparer keine Sorgen um ihre Anlage machen. Denn: Wer in einen Zusatzrentenfonds investiert, tut dies als Altersvorsorge, so Laura Costa, Präsidentin der regionalen Gesellschaft zur Förderung der Zusatzvorsorge. Dementsprechend seien die eingezahlten Beiträge generell als langfristige Geldanlage anzusehen. Und dabei spielen kurzfristige Kursentwicklungen an den Börsen bekanntlich keine große Rolle – egal, ob nach unten oder nach oben. Natürlich wirken sich derzeit fallende Kurse auf den Wert der Anteile der Zusatzrentenfonds und damit auf den aktuellen Gegenwert der persönlichen Position aus. Diese Verluste seien jedoch fiktiv und vorübergehend, betont Costa.

Sie verweist auf die Empfehlungen, die derzeit von den Aufsichtsbehörden und den Dachverbänden der Zusatzrentenfonds ausgesprochen werden. Diese mahnen zur Vorsicht, wenn man jetzt eine Auszahlung, Übertragung oder einen Wechsel der Investitionslinie beantragt, denn in diesem Fall werden eventuelle Verluste realisiert. Daher sollte man gut abwägen, ob man wirklich in dieser Phase auf die Ersparnisse im Zusatzrentenfonds zugreift und diesbezügliche Entscheidungen in jedem Fall in Rücksprache mit einem Berater treffen, unter Berücksichtigung des persönlichen Anlagehorizonts, der Risikoneigung und der finanziellen Erfordernisse in der nächsten Zeit.

Dasselbe gilt für all jene Mitglieder, die jetzt das Rentenalter erreichen: Auch sie haben die Möglichkeit, das Geld vorerst im Fonds zu lassen und mit der Auszahlung des Kapitals und/oder der Zusatzrente auf einen günstigeren Zeitpunkt zu warten.

Sich gut informieren und Entscheidungen mit Bedacht treffen, sei also das Gebot der Stunde, betont Laura Costa. Sie ruft in Erinnerung, dass sich die lokalen Zusatzrentenfonds in den vergangenen 10 Jahren – trotz verschiedener Krisen – sehr gut entwickelt haben, mit durchschnittlichen Renditen von über 4% netto pro Jahr. Dies müsse auch für die Zukunft zuversichtlich stimmen, denn Ziel der Geldanlage sei es, im Alter finanziell gut dazustehen: mit einer privaten Zusatzrente neben der staatlichen Pension.

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