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Pensplan arbeitet konstant daran, die Zusatzrente zu fördern und die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren. Hier finden Sie alle Informationen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein: Hinweise, Fälligkeiten, Events und Mitteilungen für die Medien.

Zusatzrentenformen und Kosten: So bahnen Sie sich Ihren Weg im Produktdschungel

Um sich für das richtige Produkt zum Aufbau einer Zusatzrente zu entscheiden, genügt es nicht, ausschließlich auf die Produkteigenschaften zu achten. Genauso wichtig sind die Leistungen des Produkts und die Gesamtkosten im Verhältnis zu den investierten Geldmitteln.

Schließlich sind die Kosten ein entscheidender Faktor dabei, wie viel Zusatzrente Sie nach der Pensionierung erhalten.

Bleiben alle anderen Bedingungen nämlich gleich, fällt die Zusatzrente am Ende umso niedriger aus, je höher die Kosten sind.

Damit man die verschiedenen Vorsorgeprodukte besser vergleichen kann, hat die staatliche Aufsichtsbehörde für Zusatzrentenfonds COVIP den Synthetischen Kostenanzeiger (SKA) vorgesehen, der von allen Zusatzrentenformen mit derselben Methode berechnet wird. Der SKA liefert auf den ersten Blick Informationen darüber, wie sich die Kosten auf die persönliche Fondsposition auswirken und ermöglicht einen einfachen Vergleich anhand derselben Daten mit anderen Vorsorgeprodukten. Den SKA finden Sie im Informationsblatt von jeder Zusatzrentenform.

Zudem wird der SKA von allen Zusatzrentenformen auf der Internetseite der COVIP veröffentlicht; die Daten werden dort monatlich ajourniert.


Der SKA ergibt sich aus dem einfachen Durchschnitt der Kostenanzeiger der einzelnen Investitionslinien.

Quelle: COVIP, Jahresbericht 2017

Um die Wichtigkeit der Kosten bei der Auswahl besser zu verstehen, hier ein Beispiel der COVIP.

Beispiel zur Auswirkung der Kosten auf die Zusatzrente

Herr Mair und Herr Hofer schreiben sich bei zwei verschiedenen Zusatzrentenformen ein und zahlen dort jeweils einen Jahresbeitrag von 2.500 Euro ein.

Der SKA der Zusatzrentenform von Herrn Mair beträgt bei 35 Jahren Mitgliedschaft 0,5% des Vermögens. Der SKA der Zusatzrentenform von Herrn Hofer beläuft sich im selben Zeitraum hingegen auf 1,5%. Wenn wir nun weiter annehmen, dass bis auf den SKA alle anderen Bedingungen der beiden Zusatzrentenformen während der gesamten Mitgliedschaft identisch bleiben (das gilt insbesondere für die durchschnittlichen Renditen, welche die beiden Zusatzrentenformen in diesem Zeitraum erwirtschaften), ergibt sich nach 35 Jahren folgendes Bild: Herr Mair erhält nach seiner Pensionierung eine inflationsbereinigte Bruttozusatzrente von zirka 5.100 Euro, während die immer inflationsbereinigte Bruttozusatzrente von Herrn Hofer lediglich zirka 4.400 Euro ausmacht.

Aufgrund der niedrigeren Kosten erhält Herr Mair also zirka 700 Euro Zusatzrente mehr pro Jahr im Vergleich zu Herrn Hofer (das entspricht einem Plus von 16%).

Die regionalen Zusatzrentenfonds, die mit Pensplan konventioniert sind, stellen sich als besonders vorteilhaft heraus, da die Kosten für die Verwaltungs- und Buchhaltungsdienstleistungen direkt von der Pensplan Centrum AG getragen werden.